femme totale hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit von Frauen in allen Bereichen der Filmproduktion zu unterstützen - nicht zuletzt durch das alle zwei Jahre stattfindende Internationale Frauenfilmfestival Dortmund.

Der "Regisseurinnen-Guide ONLINE" entstand mit Mitteln des



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beim Regisseurinnen Guide!
Der Regisseurinnen-Guide ONLINE gibt eine Übersicht über die in Deutschland arbeitenden Regisseurinnen von Spielfilmen, Sitcoms, Dokumentar-, Experimental- und Fernsehfilmen, Soap-Operas, Doku-Soaps und Krimis.

Mit dem Regisseurinnen-Guide ONLINE wird den Filmschaffenden die Möglichkeit gegeben, ihre Daten selbst zu pflegen und zu aktualisieren. Zugleich erhalten sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Werkzeugen und Möglichkeiten, sich im Internet individuell zu präsentieren und dieses als berufliche Plattform zu nutzen.

Nachdem im Jahr 2004 zunächst eine Printversion des Regisseurinnen-Guides von femme totale veröffentlicht wurde, ermöglicht diese ONLINE-Version die kontinuierliche Aktualisierung in Bezug auf Neueinträge - z.B. die jeweiligen Absolventinnen der Filmhochschulen - und in Bezug auf neue Filme, Preise, Auszeichnungen, Festivalteilnahmen und Adressenänderungen.

Um möglichst viele Synergieeffekte zu nutzen, legte das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW großen Wert darauf, dass die Erstellung der Website in Zusammenarbeit mit dem "Kulturserver" realisiert wird: Der Kulturserver beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Aufbau dezentraler Netzwerke im kulturellen Bereich wie beispielsweise die Internet-Datenbank des BVR - Bundesverband Regie.

Frauen im Regiefach sind heute eine Selbstverständlichkeit und spätestens seit der Oscar-Verleihung des Jahres 2003 an Caroline Link auch hierzulande ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Umso mehr überrascht das Ergebnis einer 2001 vom Kulturministerium NRW und der Filmstiftung NRW in Auftrag gegebenen Untersuchung über den Anteil der Frauen in konzeptionell-kreativen Berufen in der Film- und Fernsehbranche. Während die Produktion und Redaktion von Filmen inzwischen mehrheitlich in weiblicher Hand zu liegen scheinen, beträgt der Anteil der Regisseurinnen gerade 20 Prozent - zu wenig, wie wir meinen. Als aktuelles Beispiel für dieses Ungleichgewicht kann auch die Auswahl des Wettbewerbs der Berlinale 2005 angeführt werden: Es war kein einziger Film von einer Frau dabei.

Die geringe Zahl ist aus inhaltlicher wie ästhetischer Sicht bedauerlich, da Regisseurinnen in ihren Filmen häufig weibliche Protagonisten in den Mittelpunkt stellen und somit oftmals andere Geschichten erzählen als ihre männlichen Kollegen. Filmästhetisch haben Frauen immer wieder versucht, aus ihrem Blickwinkel Geschichten anders zu erzählen; ein Anspruch, der durch die Gleichförmigkeit des Marktes zunehmend schwieriger wird.

femme totale hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit von Frauen in allen Bereichen der Filmproduktion zu beleuchten und - nicht zuletzt durch das alle zwei Jahre stattfindende Internationale Frauenfilmfestival Dortmund - das Netzwerk für weibliche Filmschaffende zu unterstützen. Deshalb haben wir die Initiative der Filmreferentin des Kulturministeriums, Frau Theda Kluth, zur Erstellung eines Regisseurinnen-Guides begrüßt und diese Herausforderung gerne angenommen.